Wahlprogramm

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten arbeiten im Hochtaunuskreis, seinen Städten und Gemeinden, für eine Politik der sozialen Gerechtigkeit, für ein tolerantes und friedliches Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger, sowie für mehr Chancengleichheit bei der Teilhabe am sozialen und wirtschaftlichen Leben.
Von diesem Engagement lässt sich das vorliegende Wahlprogramm leiten. Die SPD Hochtaunus wird sich in der Wahlperiode 2006 bis 2011 mit ganzer Kraft für die Verwirklichung ihrer politischen Ziele einsetzen.

In unserem Landkreis werden viele Maßnahmen, die für uns alle unstrittig zur Verbesserung der Bildungs- und Lebensqualität beitragen, nicht schnell genug umgesetzt. Seien es die Vorhaben im Schulbauprogramm, die nicht seriös durchfinanziert sind und somit einige Kommunen und letztendlich die betroffenen Schülerinnen und Schüler selbst benachteiligen. Oder Projekte der Verkehrsinfrastruktur, wie beispielsweise lärmentlastende Ortsumgehungen oder wichtige neue Schienenverbindungen, wie der Regionaltangente-West, über die viel zu lange geredet wird. Wenn dann endlich etwas geschieht, kommen unsere örtlichen Handwerks- und Handelsbetriebe, die auch die meisten jungen Menschen ausbilden und Arbeitsplätze sichern, oft nicht zum Zuge, sondern auswärtige, vermeintlich günstigere Generalunternehmer. Das wollen wir ändern.

Das Klima der Zusammenarbeit zwischen dem Kreis, seinen Städten und Gemeinden, aber auch mit den Nachbarkreisen und der Stadt Frankfurt, ist belastet durch die rückständige Regionalpolitik der Landesregierung, sowie viel zu vielen Institutionen und überhebliche Einstellungen. Hier muss ein Sinneswandel und ein fairer Umgang miteinander einsetzen, um für die Zukunft kurze und schnelle Entscheidungswege und den Abbau überflüssiger Bürokratie durchzusetzen. Die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürgerinnen und Bürger an diesen Reformprozessen in der Region müssen gestärkt werden. Bei allen Reformüberlegungen ist zu beachten, dass die Region Rhein - Main nicht am Taunuskamm endet. Das Usinger Land gehört genauso dazu, wie Wiesbaden und Hanau. Dafür setzen wir uns ein.

Menschen in Krisensituationen werden in unserem Landkreis mit ihrem Schicksal  nahezu allein gelassen. Beratungs-, Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen sind dringend zu verstärken. Ein Landkreis, der mit zu den wohlhabendsten in der Bundesrepublik zählt, hat nach unserer Auffassung hierbei eine besondere Verpflichtung. Zusammen mit den freien Trägern der Wohlfahrtspflege müssen Konzepte zur Qualifizierung von arbeitslosen Menschen entwickelt werden, die den Betroffenen wirkliche Perspektiven bieten und gleichzeitig der Allgemeinheit zu Gute kommen. Dies stärkt den sozialen Zusammenhalt der Menschen und schafft Verständnis für das Miteinander in unserem Landkreis. Gemeinsam mit den vielen ehrenamtlich Tätigen in Vereinen, Verbänden und Gruppen, deren Engagement wir ausdrücklich unterstützen werden, wollen wir daran mit all unserer Energie arbeiten. 

Wir haben uns für die weitere Entwicklung des Hochtaunuskreises viel vorgenommen und bitten Sie hierfür bei Abgabe Ihrer Stimme am 26. März 2006 um Unterstützung.

Download des kompletten Wahlprogramms