SPD Steinbach Pressemitteilung: Wochenmarkt muss attraktiver werden – SPD stellt Pläne vor

Stadtrat Jürgen Euler kauft samstags regelmäßig auf dem Wochenmarkt auf dem St.-Avertin-Platz ein. Dabei fällt ihm jedoch auf, dass die Kundschaft tendenziell etwas seniorer und auch weniger geworden ist. „Natürlich haben unsere Steinbacher Supermärkte ein deutlich größeres Angebot, trotzdem denke ich, dass viel mehr Steinbacherinnen und Steinbacher sich insbesondere mit frischen Lebensmitteln auch sehr gut auf dem Wochenmarkt eindecken könnten, es aber entweder nicht wissen oder er ihnen zu unattraktiv ist“, so Euler.

 

Dies sieht auch Stadtverordnete Andrea Rahlwes so: „Wir müssen den Wochenmarkt attraktiver gestalten und so nicht nur etwas für die Innenstadtbelebung tun, sondern gerade auch älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern helfen, die den Wochenmarkt eher erreichen können als die Supermärkte am Stadtrand.“ Als Ansatzpunkte nennt Rahlwes bspw. dass man hin und wieder einen Flohmarkt parallel stattfinden lassen könnte oder einen Kleider- oder Kunstmarkt. Auch eine stärkere Fokussierung auf Bio-Produkte könnte helfen. Besonderes Highlight könnte von Zeit zu Zeit auch ein Weinstand sein, wo man einen Frühschoppen genießen könnte.

 

Dass die SPD bereits 2018 einen Prüfantrag im Stadtparlament gestellt hat, um zu erörtern, ob der Wochenmarkt ggf. um einen Stand mit Frühstück vor Ort ergänzt werden könnte, stellt Stadtrat Norbert Möller heraus. Er ist zudem der Überzeugung, dass der Wochenmarkt auch dadurch attraktiver werden könnte, dass man weitere Gruppen mit einbezieht. Würden Steinbacher Vereine, die Feuerwehr oder ggf. auch Religionsgemeinschaften die Möglichkeit erhalten sich hin und wieder hier mit Ständen zu präsentieren, könnte dies auch weitere Besucher anziehen.

 

„Aber auch um den Wochenmarkt am Dienstag auf dem Freien Platz müssen wir uns kümmern“, sagt Möller. „Hier könnte sogar ein Wechsel bei der Tageszeit hilfreich sein. Ließe man den Markt abends stattfinden und würde ihn um einen Weinstand und Imbissstände ergänzen, hätten sie für alle Generationen einen attraktiven Treffpunkt geschaffen.“